Der österreichische Sportbekleidungshersteller Löffler baut seine Vorreiterrolle in Sachen Transparenz konsequent aus: Ab der Frühjahr-/ Sommer-Kollektion 2026 verfügen über 100% aller Produkte aus Eigenproduktion über eine vollständig offene und rückverfolgbare Lieferkette. Über 98% des Gesamtsortiments entfallen auf diese Eigenproduktion. Konsument:innen können somit die Herkunft von der Garnspule bis zum fertigen Produkt rückverfolgen – inklusive der einzelnen Verarbeitungsschritte, den Produktionsstandorten und deren Zertifizierungen.
Digitale Transparenz am Produkt und online
Mithilfe eines QR-Codes auf den Produktanhängern lässt sich die Lieferkette direkt am Produkt einsehen. Darüber hinaus ist die Transparenz auch auf den jeweiligen Produktseiten der Löffler Website implementiert. Damit geht Löffler weit über gesetzliche Anforderungen hinaus und etabliert Transparenz als festen Bestandteil der Produktqualität.
Gleichzeitig verfügt Löffler über ein außergewöhnlich tiefes Produkt Know-how: Jedes Material, jede Komponente und jeder Verarbeitungsschritt sind detailliert dokumentiert und nachvollziehbar. Dieses umfassende Verständnis aller Produktdetails bildet eine wesentliche Grundlage für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Produkte – von der gezielten Materialoptimierung über verbesserte Funktionalität bis hin zu kreislauffähigen und nachhaltigen Lösungen.
„Transparenz ist für uns kein Marketingversprechen, sondern ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie“, sagt Otto Leodolter, Geschäftsführer von Löffler. „Wir machen das freiwillig, weil es uns wichtig ist. Während ein Großteil der Textilproduktion nach Asien abgewandert ist, stärken wir die regionale Wirtschaft und sichern Arbeitsplätze in Österreich und anderen Teilen Europas – das ist unsere Art, Verantwortung zu übernehmen. Wir wollen zeigen, wie ehrliche, verantwortungsvolle und nachvollziehbare Textilproduktion in Österreich und Europa dieses Jahr und in Zukunft funktionieren kann.“
Vom Pilotprojekt zur vollständigen Offenlegung
Bereits seit Herbst 2021 setzt Löffler auf transparente Lieferketten und gehörte damit zu den ersten europäischen Sporttextilherstellern, die diesen Weg konsequent gehen. Nach ersten Pilotprojekten mit einzelnen Produkten im Winter 2022 und der Veröffentlichung von über 180 rückverfolgbaren Artikeln im Jahr 2025 wird diese Transparenz mit der Kollektion Frühjahr/Sommer 2026 nun auf das gesamte Produktsortiment in Eigenproduktion ausgeweitet.
Die digitale Darstellung erfolgt über die Plattform retraced.com, ein Unternehmen mit Sitz in Düsseldorf, mit dem Löffler seit Beginn der Offenlegung eng zusammenarbeitet. Ergänzend wird das unabhängige Nachhaltigkeitslabel OEKO-TEX® MADE IN GREEN eingesetzt, das strenge ökologische und soziale Standards voraussetzt, welches bereits beim gesamten Funktionsunterwäsche-Sortiment erreicht ist. Greenpeace stuft MADE IN GREEN als eines der vertrauenswürdigsten und hochwertigsten Textilsiegel ein.
Damit ist der Kern des Sortiments vollständig offengelegt. Die verbleibenden rund zwei Prozent der Kollektion betreffen ausschließlich Handelsware, bei der eine vollständige Abbildung der Lieferkette derzeit noch nicht in allen Fällen möglich ist.
Transparenz als Teil der Unternehmens-DNA
Seit über 45 Jahren produziert Löffler hochfunktionelle Sportbekleidung dort, wo das Unternehmen entstanden ist: in Ried im Innkreis, in Österreich, in Europa. Kurze Transportwege, eigene Produktionsschritte und langjährige Partnerschaften mit europäischen Lieferanten ermöglichen eine Tiefe der Rückverfolgbarkeit, die in der Branche nach wie vor die Ausnahme ist.
Die Kombination aus digitaler Rückverfolgbarkeit und zertifizierten Standards unterstreicht den Anspruch, Verantwortung entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu übernehmen.
Nachhaltigkeit über gesetzliche Anforderungen hinaus
Mit dem Jahr 2026 beginnt für Löffler ein neues Kapitel im Nachhaltigkeitsmanagement: Der nächste Nachhaltigkeitsbericht wird erstmals nach dem VSME-Standard (Voluntary Sustainability Reporting Standard for non-listed SMEs) erstellt. Dieser freiwillige EU-Berichtsstandard bietet kleinen und mittleren Unternehmen einen vergleichbaren Rahmen für die Offenlegung von Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistungen.
Löffler hat bereits zwei Nachhaltigkeitsberichte nach GRI Standard mit Erfolg veröffentlicht und baut seine transparente Berichterstattung damit konsequent weiter aus. Der Nachhaltigkeitsbericht nach VSME-Standard wird voraussichtlich Sommer 2026 veröffentlicht.
„Nachhaltigkeit endet für uns nicht dort, wo gesetzliche Mindestanforderungen erfüllt sind“, so Leodolter. „Auch wenn Regularien angepasst oder entschärft werden – wir arbeiten weiter an Lösungen für die Zukunft und wollen unseren Beitrag leisten.“









